Prognose / Infos

Fünf Minuten Zeit? Dann sollten Sie diese in Ihre Gesundheit investieren und die jährliche Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Gerade Männer gehen häufig erst zum Arzt, wenn sie Beschwerden haben. Doch dann kann eine Erkrankung bereits weit fortgeschritten sein. Für alle der hier vorgestellten Prostataleiden gilt das Gleiche: Je früher sie entdeckt und behandelt werden, desto besser.

  • Auch wenn die gutartige Prostatavergrößerung nicht heilbar ist, lassen sich bei frühzeitigem Therapiebeginn die Symptome deutlich lindern, Folgeerkrankungen reduzieren, eine Operation hinauszögern oder sogar ganz vermeiden und die Lebensqualität erhalten. Umgekehrt kann eine unbehandelte Prostatavergrößerung sehr belastend sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber und zögern Sie die medikamentöse Therapie nicht zu lange hinaus.
  • Die Diagnose Krebs ist immer ein Schock für die Betroffenen. Ob der Tumor vollständig entfernt werden kann, hängt davon ab, in welchem Stadium er entdeckt wird. Je früher dies der Fall ist, desto besser sind die Heilungschancen und umso einfacher und schonender ist die Behandlung. Die belastenden Therapiefolgen durch Inkontinenz und Impotenz stehen in den ersten Monaten ohnehin im Vordergrund. Damit daraus keine Langzeitfolgen werden, sollten Sie frühzeitig vorsorgen.
  • Eine akute bakterielle Prostataentzündung spricht in der Regel gut auf Antibiotika an. Um einen chronischen Verlauf zu vermeiden, ist auch hier ein frühzeitiger Therapiebeginn wichtig. Bei wiederkehrenden Beschwerden sorgt eine konsequente Symptombehandlung für eine Reduzierung der Schmerzen und der psychischen Belastung.

Eine vorübergehende oder dauerhafte Blasenschwäche als Folge einer der hier vorgestellten Erkrankungen oder Behandlungen ist kein Schicksal, das Sie hinnehmen sollten. Dank moderner Behandlungsmethoden und entsprechender Medikamente lassen sich die Symptome zumindest deutlich reduzieren.

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  • Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.
    Uerdinger Str. 64, 40474 Düsseldorf,
    Tel.: 0211/516096-0, Fax: 0211/516096-60,
    www.urologenportal.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Geschäftsstelle des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.
    Uerdinger Str. 64, 40474 Düsseldorf ,
    Tel.: 0211/9513729, Fax: 0211/9513732,
    www.urologenportal.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Geschäftsstelle des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. im Haus der Krebsselbsthilfe
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    Fax: 0228/33889-510, www.prostatakrebs-bps.de
  • Blasenschwäche ist kein SchicksalDeutsche Seniorenliga e.V.
    Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn

    Kampagne „Blasenschwäche ist kein Schicksal“, Patientenratgeber, 24 Seiten. Bestellen Sie die kostenlose Broschüre unter: www.dsl-blasenschwaeche.de.
Broschüre zum Thema
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Die Deutsche Seniorenliga hat in Kooperation mit Dr. Pfleger Arznei-mittel eine Infor-mationsbroschüre zum Thema "Prostataerkran-kungen und Harninkontinenz" herausgegeben.

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